Über den Sportverein SG Hackenberg 1973 e.V.
Die SG Hackenberg existiert ein Vierteljahrhundert – Grund genug, um die vergangenen 25 Jahre Revue passieren zu lassen und sich einige der wichtigsten Stationen und Ereignisse ins Gedächtnis zurückzurufen.Begonnen hat alles an der Theke des Hackenberger Lokals „Zum Dorfkrug“ irgendwann im Herbst 1973. Der Sportplatz unterhalb des Dorfes war soeben erbaut worden, verfügte aber über keine Tore und lag deshalb brach. Einige fußballbegeisterte Hackenberger kamen in einer Bierlaune auf die Idee, selbst aktiv zu werden und ein Spiel gegen Deutsch-Polen aus der benachbarten „Neuen Heimat“ zu organisieren.
Die Begegnung wurde mit 4 : 1 gewonnen; weitere Trainingsspiele folgten, bei denen neben aktiven Fußballern auch Hackenberger ohne fußballerische Erfahrung, zum Teil in Gummistiefeln statt in Fußballschuhen, mitwirkten.
Da mangels Trikots ein schwarz-gelber Trikotsatz der SG Finanzamt Lennep übergestreift wurde und einige Hackenberger zu den Fans von Borussia Dortmund gehörten, waren gleichzeitig die zukünftigen Vereinsfarben geboren.
Als Maskottchen wurde ein männliches Schaf auserkoren und bei dem Hackenberger Landwirt Wilhelm Ringel untergebracht; allerdings sollte der Hammel den Spielern nicht sehr lange Glück bringen, da er schon bald nach einer mißglückten Wasch-Aktion von „Mecki“ Weyer und Klaus Wiederstein sein Leben aushauchte.
Im Vereinswappen der SGH wurde das Schaf aber für immer verewigt und war dadurch in Remscheid sicherlich so bekannt wie der Kölner Geißbock.
Bald stellte sich die Frage, ob man einem aktiven Verein beitreten sollte, wobei auch die Absicherung der Fußballer bei möglichen Sportunfällen eine Rolle spielte. Es wurde der Kontakt zum 1.FC Lennep geknüpft, doch kam es zu keiner Übereinkunft.
Am 28. November 1973 fand daraufhin ein Treffen im „Dorfkrug“ statt und der neue Verein SG Hackenberg wurde aus der Taufe gehoben. Zum Vorsitzenden wurde Gerd Salzmann gewählt.
Eine Anfrage beim Betriebssportverband wurde schon bald positiv beschieden, so daß einer Teilnahme an der regulären BSV-Saison nichts mehr im Wege stand. Spiele auf dem Sportplatz Hackenberg waren allerdings erst nach dessen Eröffnung 1974 möglich.
Da sich einige der befreundeten Polen und Spieler des 1.FC Lennep dem Verein anschlossen und sich eine Trainingsmöglichkeit auf dem Hackenberger Sportplatz ergab, kam man nicht mehr ohne einen Trainer aus; durch Vermittlung von Peter Berthold betreute ab 1974 Edmund („Ede“) Zerbin das Team und führte die I. Mannschaft in den folgenden Jahren zweimal auf den zweiten Platz der Betriebssport-Stadtliga. Die Fußballbegeisterung auf dem Hackenberg war mittlerweile so groß, daß schon 1975 eine II. Mannschaft gebildet werden konnte.
Das Jahr 1977 sollte eine entscheidende Veränderung bringen: auf Anregung des Vorsitzenden des Fußballkreises Remscheid, Fritz Bickert, wurde der Beitritt der SGH zum DFB ins Gespräch gebracht.


