Sie verwenden im Moment den Internet Explorer. Zur Zeit wird unsere Webseite mit diesem Browser nicht richtig dargestellt, für eine fehlerfreie Darstellung empfehlen wir den Mozilla Firefox Browser.
SPORTVEREIN SG HACKENBERG 1973 e.V. 23.02.2012 - 02:01 Uhr

Über den Sportverein SG Hackenberg 1973 e.V.

Die SG Hackenberg existiert ein Vierteljahrhundert – Grund ge­nug, um die vergangenen 25 Jahre Revue passieren zu lassen und sich einige der wichtigsten Stationen und Ereignisse ins Gedächtnis zurückzurufen.

Begonnen hat alles an der Theke des Hackenberger Lokals „Zum Dorfkrug“ irgendwann im Herbst 1973. Der Sportplatz unterhalb des Dorfes war soeben erbaut worden, verfügte aber über keine Tore und lag deshalb brach. Einige fußballbegei­sterte Hackenberger kamen in einer Bierlaune auf die Idee, selbst aktiv zu werden und ein Spiel gegen Deutsch-Polen aus der benachbarten „Neuen Heimat“ zu organisieren.

Die Begegnung wurde mit 4 : 1 gewonnen; weitere Trainings­spiele folgten, bei denen neben aktiven Fußballern auch Hac­kenberger ohne fußballerische Erfahrung, zum Teil in Gummi­stiefeln statt in Fußballschuhen, mitwirkten.

Da mangels Trikots ein schwarz-gelber Trikotsatz der SG Fi­nanzamt Lennep übergestreift wurde und einige Hackenberger zu den Fans von Borussia Dortmund gehörten, waren gleich­zeitig die zukünftigen Vereinsfarben geboren.

Als Maskottchen wurde ein männliches Schaf auserkoren und bei dem Hackenberger Landwirt Wilhelm Ringel untergebracht; allerdings sollte der Hammel den Spielern nicht sehr lange Glück bringen, da er schon bald nach einer mißglückten Wasch-Aktion von „Mecki“ Weyer und Klaus Wiederstein sein Leben aushauchte.

Im Vereinswappen der SGH wurde das Schaf aber für immer verewigt und war dadurch in Remscheid sicherlich so bekannt wie der Kölner Geißbock.

Bald stellte sich die Frage, ob man einem aktiven Verein bei­treten sollte, wobei auch die Absicherung der Fußballer bei möglichen Sportunfällen eine Rolle spielte. Es wurde der Kon­takt zum 1.FC Lennep geknüpft, doch kam es zu keiner Über­einkunft.

Am 28. November 1973 fand daraufhin ein Treffen im „Dorf­krug“ statt und der neue Verein SG Hackenberg wurde aus der Taufe gehoben. Zum Vorsitzenden wurde Gerd Salzmann ge­wählt.

Eine Anfrage beim Betriebssportverband wurde schon bald po­sitiv beschieden, so daß einer Teilnahme an der regulären BSV-Saison nichts mehr im Wege stand. Spiele auf dem Sport­platz Hackenberg waren allerdings erst nach dessen Eröffnung 1974 möglich.

Da sich einige der befreundeten Polen und Spieler des 1.FC Lennep dem Verein anschlossen und sich eine Trainingsmög­lichkeit auf dem Hackenberger Sportplatz ergab, kam man nicht mehr ohne einen Trainer aus; durch Vermittlung von Peter Berthold betreute ab 1974 Edmund („Ede“) Zerbin das Team und führte die I. Mannschaft in den folgenden Jahren zweimal auf den zweiten Platz der Betriebssport-Stadtliga. Die Fußball­begeisterung auf dem Hackenberg war mittlerweile so groß, daß schon 1975 eine II. Mannschaft gebildet werden konnte.

Das Jahr 1977 sollte eine entscheidende Veränderung bringen: auf Anregung des Vorsitzenden des Fußballkreises Remscheid, Fritz Bickert, wurde der Beitritt der SGH zum DFB ins Gespräch gebracht.
Weiter zu Seite 2